Diese Seite ist umgezogen, Vol.2

September 21, 2008

Zum einmonatigen Jubiläum gönnen sich die Seltsamen Schleifen eine eigene dotcom-Domain: www.seltsame-schleifen.com

Last call for dot.com…! (Diese Seite ist umgezogen)

August 23, 2008

Drei Tage reichten aus, um mich von den Vorteilen eines selbstständig verwalteten Blogs zu überzeugen. The story continues unter strange-loops bzw. seltsame-schleifen. Auch das neue Blog läuft unter wordpress.

Ach ja: Freut euch auf Gregors Roman. Infos auf seiner Seite.

Auf ein Wort: Selbstreferenz

August 22, 2008

Theoretisch: Stanford Encyclopedia of Philosophy.

Praktisch: Selbstreferenz.

Und wieso keine Antwort?

August 22, 2008

Nachdem also mit dem ersten Eintrag über die Codierung der Benennung aufgeklärt worden ist, bleibt die Frage nach dem Ausbleiben einer Antwort.

Markus Szczesny, heute wissenschaftliche Hilfskraft an der Uni Göttingen, stellte 2006 in einer Hauptseminararbeit, die in digitaler Form vorliegt, die programmatische Frage nach der „(Ir)relevanz der Systemtheorie für die Pädagogik“.

Hierzu skizziert Szczesny die Rezeption der Systemtheorie in der Erziehungswissenschaft; ein Faden, der an dieser Stelle zur Erklärung alles Weiteren kurz aufgenommen werden soll. In unregelmäßigen Abständen sollen in diesem Blog Gedanken, Anschlussmöglichkeiten und Reflexionen über Systemtheorie und Konstruktivismus, über Pädagogik und Didaktik, über Geschichte und Philosophie, über Netzwerke und Realitäten formuliert und ausprobiert werden. Hierbei handelt es sich um Beobachtungen von Beobachtungen, denn es werden kognitive Systeme betrachtet, die mit ihrer Umwelt interagieren; es handelt sich folglich um Beobachtungen 2. Ordnung. Die Landkarte ist nicht die Landschaft, Magrittes Witz keine Pfeife. Das eine zweiwertige Logik hier nicht weiter hilft, erscheint nur folgerichtig: Die Welt ist nicht flach – also keine Angst vor Paradoxien!

Schließlich ist diese Seite (als Information und Mitteilung) eine Offerte zur Kommunikation: Wenn sie als ein solches Angebot verstanden wird, kann Kommunikation entstehen. Diese kann sich operational nur an Kommunikation anschließen (Selbstreferenz) und ist ein unwahrscheinliches Ereignis – und hier schließt sich der Kreis. Szczesny schreibt:

Solange eine sich an Luhmann anlehnende Pädagogik keine Überraschungen zu bieten hat, sind Luhmanns Bemühungen unfruchtbar geblieben. Allerdings wird Luhmanns Angebot, eine ‘kommunikative Beziehung’ mit der Systemtheorie herzustellen, durch einen Umstand besonders erschwert: U4-208 antwortet nicht.¹

Nun machen wir also Unwahrscheinliches wahrscheinlich. Sorgen wir für Überraschungen.


¹ Szczesny, Markus: U4-208 antwortet nicht. Zur (Ir)relevanz der Systemtheorie für die Pädagogik, Göttingen 2006, S. 23.

Auf ein Wort: „U4-208″…?

August 19, 2008

Ein Fahrstuhl steigt auf im Zahn U und spricht: „4. Obergeschoss“. Lange Betongänge entlang zum Raum U4-208, das sind 19 Quadratmeter und ein blauer Plastikeimer „Altpapier“: „Diese Uni war immer schon stolz auf ihre Nüchternheit“, sagt Martin Löning, ihr Archivar. „Und hier war sein Büro. Einmal hat er sich bei einem Kongress vorgestellt: Ich bin Niklas Luhmann aus U4″,

Vgl. Smoltczy, Alexander: Der Gral von Bielefeld, in: Der Spiegel 41/2003, S. 90. Hier online (19.08. 2008).



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